Jack Daniels Saucen-Verkostung

Neben Whiskey hat die Marke Jack Daniel’s auch einige Grillsaucen im Sortiment. Uns wurden für das Camp eine Auswahl der Soßen sowie die Glace zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Jack Daniel’s dafür.

In kleiner Gruppe testeten wir:

  • Smooth Original
  • Hot Chilli
  • Full Flavour Smokey
  • Smokey Sweet Glace

Zunächst die Saucen! Die Smooth Original schmeckte leicht säuerlich und in der Hot Chilli fehlte irgendwie der nötigte Bums, um den Namen Hot Chilli würdig zu vertreten. Full Flavour Smokey und Smokey Sweet haben in der Tat ein rauchiges Aroma. Auf detaillierte Geschmacksbeschreibungen verzichten wir an dieser Stelle und schieben anstelle einfach unser Fazit vor: Geschmacklich unterscheiden sich die Saucen nämlich nicht gerade um Welten. Wir denken, sie sind eine gute Grundlage für bzw. eignen sich gut für das Verfeinern von Marinaden. Die optische Darbietung der Grillsaucen in dunklen Glasflaschen und typischem Jack Daniel’s Etikett überzeugte alle vier Tester und ließ sogar einen der Männer wohlnickend feststellen: „Ein schöner Deko-Artikel für die heimische Küche.“

Geschmacklich konnte einzig das Glace überzeugen, welches wir mit einem großen Stück Pute getestet haben, welches glänzend und lecker vom Grill genommen werden konnte.

Barbecue Glace auf Putenbrust

Barbecue Glace auf Putenbrust

Aioli

Knoblauch kann’s – da sind sich alle einig. Also fix an die Zubereitung dieser cremigen Aioli mit:

  • 1 Ei
  • 3 Knoblauchzehen (oooh ja)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Essig
  • 1 halber TL Salz
  • ca 250 ml Sonnenblumenöl

Ei, Knoblauch, Zucker und Senf mit dem Pürrierstab aufschlagen, dann den Essig dazu geben.

Während die Masse weiter mit dem Pürrierstab aufgeschlagen wird, langsam das Sonnenblumenöl dazugeben bis eine cremige Masse entsteht. Das ganze in einen möglichst schmalen und hohen Gefäß durchführen, dann gelingt es garantiert!

Gegrillte Banane mit Schokoladensauce

Gegrillte Banane mit Schokoladensoße am Samstag und Sonntag:

Je Person eine Banane, diese auf dem Grill kräftig erhitzen. Die Schale wird sehr schnell schwarz, beginnt nach einiger Zeit aufzuplatzen. Dann ist die Banane durchaus gut. Sollte es gewünscht sein, auch noch länger auf dem Grill lassen, dann kann der Zucker der Frucht noch karamellisieren.

Grundsätzlich ist zu empfehlen möglichst reife Bananen zu wählen, da diese weicher werden und gegrillt besser schmecken.

Nun zur Soße für 4 Personen:

  • 200g Edelbitterschokolade, ich habe Kuvertüre mit 70% Kakao-Anteil verwendet, für die weiße kam ebenfalls Kuvertüre zum Einsatz
  • 150 ml Sahne
  • 3 El Zucker
  • 1 El Rum

Die Schokolade zerkleinern und in einer Schüssel im Wasserbad unter ständigem Rühren schmelzen. Vorsicht: Es darf kein Wasser in die Schokolade kommen, dann wird sie hart! Sahne und Zucker aufkochen, ein wenig abkühlen lassen. Dann die Schokolade unterrühren. Diese Masse glatt rühren und den Rum hinzufügen.

Soviel zum Standardrezept, am Samstag wurde die Soße mit Whiskey abgeschmeckt, am Sonntag mit Amaretto. Die weiße Soße wurde mit einem „Sauren“ auf Wodka-Basis aromatisiert.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Currysoße (schaaarf)

Das Rezept für Currysoße ist wohl eins der bestgehütesten Geheimnisse eines jeden Imbissbudenbesitzers. Wir verraten euch unseres:

  • 1/2 Zwiebel
  • Knoblauchzehe
  • 5 TL süßer Senf
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 5 TL Schaschliksoße
  • 5-7 TL Currypulver
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 L Ketchup
  • 300ml Apfelsaft
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Zwiebel und den Knoblauch kleinhacken, Senf sowie Schaschliksoße, Currypulver, Cayennepfeffer und Chilli hinzugeben. Einen Teelöffel Ketchup unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pro Tipp 🙂
Mit ein paar Kräutern, gehackten Tomaten, Oliven- und Sonnenblumenöl wird die Soße eine prima Marinade für Geflügelgerichte.