Grillkartoffeln mit Kräutern und mit Fenchelgrün

Eine tolle Beilage zum Fleisch sowie ein prima Sattmacher für Vegetarier. Alles, was ihr braucht:

  • Aluschalen
  • ca. 700g Kartoffeln
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 2 Knollen Fenchelgrün
  • Olivenöl
  • Thymian, Rosmarin und Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer

Als erstes die Aluschalen mit einer Mischung aus Öl, Chiliflocken und Knoblauch einpinseln. Die Kartoffeln waschen, aber nicht schälen, in Viertel schneiden und ebenfalls mit dem Knobi-Chili-Öl einpinseln. Thymian und Rosmarin nach Belieben hinzu geben und die Kartoffeln mit Alufolie abdecken.

Das ganze dann eine knappe Stunde auf den Grill, bis die Kartoffeln weich sind.

Wenn ihr Fenchel mögt und welchen besorgen konntet, schneidet diesmal die Kartoffeln in Scheiben und legt je ein Fenchelblatt zwischen sie. Die Einpinselei bleibt gleich 🙂

Auch in der Variante das ganze eine  Stunde auf den Grill bis die Kartoffeln weich sind.

Bei beiden Varianten aufpassen, dass die Kartoffeln auch ausreichend gewürzt sind. Deshalb nicht mit den Kräutern und Salz geizen.

 

 

 

Lammkeule

Zunächst einmal geht es um die Auswahl einer geeigneten Lammkeule.
Wer kein Fleischer seines Vertrauens befragen kann, sollte sich gut überlegen, ob er die Keule nicht einfach bei http://www.neuseelandlamm.de/ bestellt. Unsere Lammkeule kam auf jedenfall aus Neuseeland und wir waren sehr begeistert.

Fast so einfach wie eine Keule zu wählen, ist die Zubereitung dieser Marinade:

  • 1 Schalotte
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Jeweils einer Handvoll Rosmarin, Oregano, Thymian
  • Olivenöl zugeben
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken

Die Kräutermarinade behutsam einmassieren und dem Lämmchen anschließend noch eine Stunde Entspannung gönnen, bevor es bei ca 180 Grad für ca 2 Stunden indirekt gegrillt wird.

Die perfekte Lammkeule

Zart und saftig, die Lammkeule von Neuseeland Lamm. Danke Helge!

Für dieses Verwöhnprogramm wird es euch mit absoluter Zartheit danken.

Eierlikör

Omma liebt Eierlikör. Und wir lieben Omma. Wie könnten wir ihr das besser zeigen als mit einem Likörchen aus eigener Herstellung? Die Zutaten hat man sogar meistens schon im Haus:

  • 9 Eigelb
  • 1 Vanilleschote
  • 250g Puderzucker
  • 400ml Kondensmilch
  • 250ml Rum

Die Eier trennen und den Inhalt der Vanilleschote zum Eigelb geben. Unter Rühren nach und nach den Rum, die Kondensmilch und den Puderzucker hinzufügen.

Die Eierlikör-Mischung im Wasserbad 10 bis 15 Minuten erhitzen (vorsicht, nicht aufkochen lassen, sonst gibt es Rührei) und die gut verrühren. Kurz auskühlen lassen, in Glasflaschen umfüllen und ab zu Omma.

Gegrillte Banane mit Schokoladensauce

Gegrillte Banane mit Schokoladensoße am Samstag und Sonntag:

Je Person eine Banane, diese auf dem Grill kräftig erhitzen. Die Schale wird sehr schnell schwarz, beginnt nach einiger Zeit aufzuplatzen. Dann ist die Banane durchaus gut. Sollte es gewünscht sein, auch noch länger auf dem Grill lassen, dann kann der Zucker der Frucht noch karamellisieren.

Grundsätzlich ist zu empfehlen möglichst reife Bananen zu wählen, da diese weicher werden und gegrillt besser schmecken.

Nun zur Soße für 4 Personen:

  • 200g Edelbitterschokolade, ich habe Kuvertüre mit 70% Kakao-Anteil verwendet, für die weiße kam ebenfalls Kuvertüre zum Einsatz
  • 150 ml Sahne
  • 3 El Zucker
  • 1 El Rum

Die Schokolade zerkleinern und in einer Schüssel im Wasserbad unter ständigem Rühren schmelzen. Vorsicht: Es darf kein Wasser in die Schokolade kommen, dann wird sie hart! Sahne und Zucker aufkochen, ein wenig abkühlen lassen. Dann die Schokolade unterrühren. Diese Masse glatt rühren und den Rum hinzufügen.

Soviel zum Standardrezept, am Samstag wurde die Soße mit Whiskey abgeschmeckt, am Sonntag mit Amaretto. Die weiße Soße wurde mit einem „Sauren“ auf Wodka-Basis aromatisiert.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Wissenschaftliche Session: vorher vs. nachher

Grillen ist mehr als Fleisch erhitzen aus Spaß an der Freude. Grillen ist eine Wissenschaft. Wie warm ist zu warm? Soll ich smoken oder grillen? Über direkter oder indirekter Hitze? Kohle oder Rebstöcke? Und überhaupt: welches Fleisch? Jungtier oder geplant gealtert? Lamm oder Hirsch? Und wie groß müssen die Fleischstücke geschnitten werden, damit sie hinterher auf dem Teller eine respektable Figur abgeben?

Sensorische Prüfung des Fleischbestands

Um zumindest der letzten Frage nachzukommen, haben sich ein paar Barcamper zusammengetan und unter streng wissenschaftlichen Rahmenbedingungen 8 Stücke verschiedenster, durchnummerierter Fleischsorten vermessen und sensorisch geprüft. Ziel des Experiments ist eine Erkenntnis über den Gewichtsverlust im Laufe des Zubereitungsvorgangs. Nebenbei konnte man das Experiment auch noch mit einer Blindverkostung verbunden werden, die weitaus mehr Publikum anzog.

Guten Hunger 🙂
~ trish ~