Smoker für 40€ von Famila – Teil 3

Die Wurst muss dran glauben:

Mehrere Stunden Schweiß, Hirnschmalz und einige Ladungen gut durchgeglühte Grillbriketts später fällen wir die Entscheidung, dass der Versuch nicht ohne ein endgültiges Ergebnis abgebrochen werden darf. Das Thermometer zeigt nun 120°C, leichter Rauch steigt aus den nachgelegten Räucherchips aus Rotweinreben (von Rebenglut). Sind wir nicht schon Papst?

Das Los fällt auf die Wurst. Die umstehenden Grillfachleute bezweifeln, dass bei dieser Temperatur ein befriedigendes Ergebnis erzielt werden kann.

Eine halbe Stunde später: hey, das sieht gut aus! Hat zwar nicht den Hauch von Geräuchertem, aber die Wurst ist braun und gar und sieht lecker aus. Beim Verzehr des Probestücks bleibt die Skepsis. ob sich die stinkende Farbe tatsächlich schon vollständig verflüchtigt hat. Am Gaumen beißt es – ich gaube, das bleibt eine Hoffnung.

Fazit: 40€ für die Mülltonne. Warum dieser Schrott erst um die halbe Welt gekarrt werden muss, um dann hier auf der Deponie zu landen, ist die große Frage, Aber vielleicht ist das die ausgleichende Gerechtigkeit für unsere eigenen Müllexporte?

Helge macht den Vorschlag, das Ding bis zu seinem Ableben als Feuertonne zu benutzen. Immerhin etwas. Und wir verlassen uns im weiteren Verlauf des Camps lieber auf die Weber-Grills, die grillstyle uns zur Verfügung gestellt hat. Die machen wenigstens das, was sie sollen.

 

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